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Verkehrskonferenz „Würzburger Norden‘

Grundsatz der "Sicherheit und Erträglichkeit“ des Verkehrs

03.07.2019 | Bergtheim
Bild: Matthias Demel
Bild: Matthias Demel

Gemeinsam mit dem Bergtheimer Bürgermeister Konrad Schlier, dem Vorsitzenden des ILEK (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept), hatte Landtagsabgeordneter Manfred Ländner zu einer „Verkehrskonferenz Würzburger Norden“ in die Mehrzweckhalle nach Bergtheim eingeladen.

Als Gesprächspartner standen auch Vertreter des Straßenbauamtes, des Landratsamtes, der Polizei und der Stadtverwaltung Würzburg zur Verfügung.
Gekommen waren Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des „Würzburger Nordens“, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Themen waren die aktuelle Entwicklung des Straßenbaues in der Region, Verbesserungswünsche von Anliegern an Hauptverkehrsstraßen und wünschenswerte Zukunftsmaßnahmen.
Im Detail:
  • Ortsumgehung Prosselsheim der Staatsstraße 2260 geht voran. Die Trasse steht fest. Derzeit laufen die Baugrunduntersuchungen, dann folgt die Entwässerungsplanung.
  • eine Umgehung B19 für die Gemeinden Unterpleichfeld, Bergtheim Opferbaum wird nicht kommen. Ziel ist daher der zügige 6-streifige Ausbau der A7 zwischen Werneck und Biebelrieder Kreuz. Gefordert wird auch eine stärkere Überwachung des Schwerverkehrs und möglichst die Verhinderung von Abkürzungsverkehren auf der B19.
  • Für die Ortsumgehung Rimpar erwartet der Markt Rimpar noch in diesem Jahr Planungsrecht für den Teil 1, die westliche Umfahrung aus Richtung Güntersleben.
  • dies veranlasst die Gemeinde Güntersleben ihrerseits über eine Umgehung nachzudenken, von Gadheim kommend südöstlich um Güntersleben mit Anschluss an die Umgehung Rimpar.
  • MdL Ländner nannte als Zukunftsvision den ebenfalls auf die Rimparer Umgehung treffenden,  bestehenden „Alten Stadtweg“ Rimpar - Würzburg auszubauen und somit eine rückwärtige Erschließung an das Unigelände und das Stadtgebiet zu erreichen.
  • insgesamt wurde diskutiert, dass der Jahrzehnte geltende Grundsatz von „Sicherheit und Leichtigkeit“ des Verkehrs umgedacht werden sollte in „Sicherheit und Erträglichkeit“ des Verkehrs. Hierzu zählen, so Diskussionsteilnehmer, generelles Tempo 30 innerhalb von Ortschaften, stationäre Geschwindigkeitskontrollen, besonders an den Ortseinfahrten und eine verschärfte Überwachung von lärmintensiven Fahrzeugen und Fahrstilen.
  • Auch muss der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut und mit Anreizen versehen werden.
  • Ein Meilenstein für die Region wäre die Wiederbelebung der Mainschleifenbahn.

Hier finden Sie weitere Informationen zum ILEK Würzburger Norden.

Manfred Ländner

Steinachstraße 3b
97082 Würzburg
Telefon : 0931/705 29 601
Telefax : 0931/705 29 603
E-Mail  : buero@mdl-laendner.de